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Paracetamol und Johanniskrautpräparate in höherer Dosis: seit 2009 nur noch gegen Rezept

01.04.2018

Größere Packungen des Schmerzmittels Paracetamol sind seit 1. April 2009 nur noch gegen Rezept erhältlich. Paracetamol wird gerne als Alternative zu Acetylsalicylsäure (ASS) genommen, kann aber in höheren Dosierungen und bei längerer Einnahme zu schweren Leber- und Nierenschädigungen kommen, besonders im Zusammenhang mit Alkoholgenuss. Die empfohlene Tagesdosis bei leichter Migräne liegt bei 1/2 bis 1 Gramm (nicht mehr als 4 Gramm), mehr als 3 Tage hintereinander sollten Schmerzmittel allgemein nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.


Ebenfalls seit 1. April 2009 sind Johanniskrautprodukte in höherer Dosierung für mittlere Depressionen verschreibungspflichtig. Bei stärkeren Depressionen sollte generell eine Medikamentation nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

 
SPRECHZEITEN
 
Mo. 08.00 bis 12.00 Uhr 14.30 bis 18.00 Uhr
Di. 07.30 bis 13.00 Uhr  
Do. 08.00 bis 12.00 Uhr 16.00 bis 18.00 Uhr
Freitag 08.30 bis 12.00 Uhr  
 
 
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